Wanderung nach Neufriedersdorf, durch den Grenzwald und über den Wacheberg zurück in den Ort

Das niedere Kriegerdenkmal im Straßendreieck B 96/Abzweigung nach Neufriedersdorf erinnert an die Gefallenen und Vermißten des Ersten Weltkrieges. Hier beginnt die unter Naturschutz stehende Lindenallee, die zum ehemaligen Rittergut führt. Vor dem Eingang des Rittergutes biegt man links ab, folgt dem Wirtschaftsweg an der Schloßmauer entlang in den Schloßpark. Alte, seltene Bäume spenden Schatten und laden zum Verweilen auf den Bänken ein. Am Ende des Parks sieht man links den Brückenteich. Mit etwas Glück begegnet man hier neben den Wildenten auch dem seltenen Eisvogel. Unweit davon befindet sich das Damwildgehege der Familie Kunzendorf. Wer möchte, kann auch am Brückenteich nach links abbiegen, durch die 'Gänge' unter der Eisenhahnbrücke und weiter am Ziegelteich entlang gehen.

Das Blockhaus Im Grenzwald Blick auf die Kirche Blick vom Wacheberg auf den Ort

In Neufriedersdort triff man auf die Straße, die vom Damwildgehege zum Grenzwald führt. Die rote Markierung bzw. die grünen Wanderschilder weisen den Weg zum Blockhaus (2 km) - eine Waldgaststätte, schöner geht's nicht. Oder man wählt den Weg vor dem Waldrand nach links, um die Fichtelschänke zu besuchen. Von hier kann man auf der sogenannten 'Diebstraße' 2 km in Richtung Süden, dann rechts halten, das Blockhaus erreichen. Entlang der Diebstraße in südlicher Richtung gelangt man in den Ortsteil Hempel, teils zu Friedersdorf, teils zu Ebersbach gehörend. Anschließend kommt man durch den "Mordgrund" (eigentlich Gründel — beim Bahnbau 1875 soll hier ein Bahnarbeiter erstochen worden sein) zur "Himmelsbrücke“, die die Eisenbahnlinie Zittau-Dresden überspannt. Der Wanderweg links vor der Brücke führt zum Wacheberg (384 m). Von hier aus hat man einen herrlichen Rundblick auf das Dorf im Tal, die Berge in Tschechien, zum Zittauer Gebirge, zum Kottmar, nach Kottmarsdorf und auf die sanft bewaldeten Höhen im Nordosten. Auf dem Wacheberg liegt der „Schwarze Felsen“ (Basalt) — er zeugt davon, dass dieser sanfte Berg mit seinen Wegen und Bänken vor 70 Millionen Jahren ein Vulkan war. Hier durchbrach die Lava das Grundgebirge, der Granit und Kies am Fuße des Berges, vor dem Anstieg zu sehen, ist hier aufgeschlossen. Vom Berg aus, auf der B 96 am oberen Kriegerdenkmal vorbei, erreicht man den Rund-um-Markt. Er bietet fast alles, vom Imbiss über Sparkasse, Gaststätte, Pension und Hotel.